Leistungen

Inklusion und Integration

„Alle sind gleich anders“, hat mir einmal eine Lehrerin gesagt. Eine Schulleiterin hat ihre Schüler:innen mir gegenüber so beschrieben: „Ich habe keine Problemschüler, ich habe originelle Schüler.“
Die Lernenden unserer Schulen sind so unterschiedlich wie nie (oder vielleicht so unterschiedlich wie schon immer?). Unterschiedliche Sozialisationen, unterschiedliche Ethnien und Herkünfte, unterschiedliche Grade der Individualisierung und so weiter sorgen dafür, dass in den Klassen lauter Individualist:innen sitzen.

Kann es dann richtig sein, alle in einer Klasse zu unterrichten, sortiert nach Alter? Kann es dann richtig sein, die gleichen Ziele für die schneller und die langsamer Denkenden zu definieren?  Sollte man nicht eher versuchen die individuellen Stärken der Einen zur Unterstützung der individuellen Schwächen der Anderen zu nutzen? Also die Einen mit den Anderen und nicht neben den Anderen? 

 Alle sind gleich anders. 

Inklusion ist mehr als Barrierefreiheit: Bei der Entwicklung von Inklusionskonzepten für die bauliche Infrastruktur werden von uns denkbare Inklusionsszenarien abgefragt und durchgespielt, strukturelle und bauliche Maßnahmen entwickelt und in die Konzepte integriert. 

Wie gestalte ich Räume für Kinder mit Autismus? Wie ermögliche ich Kindern mit Bewegungseinschränkungen den gleichen Weg in die Schule und zum Klassenzimmer wie den anderen Kindern? Wie können Kinder mit Einschränkungen beim Sehen und Hören wie alle anderen am Unterricht teilnehmen? Welche besonderen Räume brauche ich für Pflege, welche Räume brauche ich zusätzlich für die Sprachbildung, zum Aggressionsabbau oder als Rückzugsbereiche? „Alle sind gleich anders“, hat mir einmal eine Lehrerin gesagt. Eine Schulleiterin hat ihre Schüler:innen mir gegenüber so beschrieben: „Ich habe keine Problemschüler, ich habe originelle Schüler.“

Die Lernenden unserer Schulen sind so unterschiedlich wie nie (oder vielleicht so unterschiedlich wie schon immer?). Unterschiedliche Sozialisationen, unterschiedliche Ethnien und Herkünfte, unterschiedliche Grade der Individualisierung und so weiter sorgen dafür, dass in den Klassen lauter Individualist:innen sitzen.